Dienstag, 18. März 2008

L'ATUR° 14.03.2008 - Gemütlicher Austausch

über: Franz Kafka: Das Urteil (Klaus) - Vater-Sohn-Konflikt - Was heißt Freundschaft? Wahrheit sagen oder verschweigen? - Fjodor Dostojewski: Der Idiot (Angelika) - Wie wird Spannung aufgebaut? - Wie werden Personen eingeführt? - Stefan Zweig: Die Schachnovelle (Stefan) - Shift der Hauptpersonen

Donnerstag, 13. März 2008

Welttag der Poesie am 21. März 2008

Die UNESCO hat auf ihrer 30. Generalkonferenz den 21. März zum "Welttag der Poesie" ausgerufen. Er wurde erstmals 2000 begangen. Der Welttag soll an den Stellenwert der Poesie, an die Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung mündlicher Traditionen erinnern.

Die UNESCO weist der Dichtkunst auch im Zeitalter der neuen Informationstechnologien einen wichtigen Platz im kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu. Der Welttag der Poesie soll Verlage ermutigen, poetische Werke besonders von jungen Dichtern zu unterstützen, und er soll dazu beitragen, den kulturellen Austausch zwischen den Völkern zu intensivieren.

Beispiele für Aktivitäten rund um den Welttag der Poesie sind Lesungen, Ausstellungen, Rezitationen lyrischer Werke in Radio und Fernsehen, Publikationen poetischer Werke oder die Vergabe von Poesie-Preisen.

Aus Anlass des ersten Welttags der Poesie hat die literaturWERKstatt im Jahr 2000 die Internetplattform lyrikline.org eingerichtet. "lyrikline.org" bringt die älteste literarische Kunstform, die Poesie, und das jüngste Kommunikationsmedium, das Internet, zusammen. Auf der Internetplattform sind 3500 Gedichte von 350 Autoren in 39 Sprachen zu hören. Die lyrikline präsentiert die Dichter in Originalton, Originaltext und Übersetzung.




Freitag, 29. Februar 2008

E. T. A. Hoffmann - Das Fräulein von Scuderi - L'ATUR° 29.02.2008






°E. T. A. Hoffmann -
Das Fräulein von Scuderi°




Romantik - E. T. A. Hoffmann -
Die Serapionsbrüder -
Erste deutsche Kriminalnovelle -
Cardillac - Künstler

Samstag, 23. Februar 2008

Henrik Ibsen - Nora oder Ein Puppenheim - L'ATUR° 22.02.2008


(Tarantellatanz der "Puppe")


°Henrik Ibsen - Nora oder Ein Puppenheim°

Diskurs über:
Realismus - Naturalismus - Henrik Ibsen - Fall Kieler - Nora-
Noras Entscheidung - Ehe und Kindererziehung im 19. Jhdt. - Emanzipation - Reaktionen auf das Stück damals und heute - Übersetzungen - Theater

Freitag, 15. Februar 2008

Ein paar Gedanken zu "Werther" und Goethe...

Der 16. Juni 1772
Welch aufregender Tag im Leben des Werthers.
Der Brief der an diesem besagten Tag geschrieben wurde, hat mich besonders berührt.
Er ist emotional, intim, authentisch und man kann tief in Werthers Gemüt blicken.
Doch nicht allein dies war es was mich so in den Bann zog.
Nein, es war vielmehr die Tatsache,

dass dieser Brief sehr viel von Goethe selbst widerspiegelt.
Das Werk „Die Leiden des jungen Werther“ trägt autobiographische Züge und wer mit dem Leben Goethes vertraut ist, erkennt mehr als eine Parallele zu Werther.


Drei verschiedene Einflüsse dürften zur Entstehung des „Werther“ beigetragen haben.
Goethe selbst hat sich im Alter von 23 Jahren (Goethe und Werther haben beide am 28. August Geburtstag), auf einem Ball in Volgertshausen, in eine schöne und bereits versprochene junge Dame verliebt und pflegte die folgenden Wochen Umgang mit ihr und ihrem Verlobten.
Doch seine Liebe zu Charlotte Buff blieb unerwidert und
aus diesem Grunde flüchtete er am 11. September 1772 (auch Werther verlies Lotte am 11.September).
Der Briefkontakt mit Charlottes Verlobten Johann Christian Kestner wurde aufrecht erhalten und so erfuhr er kurze Zeit später vom Suizid des Karl Wilhelm Jerusalem.
Goethe hatte den Sekretär Jerusalem am selben Ball wie Charlotte kennen gelernt .
Auch Jerusalem hatte sich in eine vergebene Frau verliebt.
Doch er ertrug es nicht, dass seine Liebe unerwidert blieb und richtete sich mit der Waffe Kestners selbst.
Auf der Rückreise von Wetzlar lernte Goethe Frau Maximiliane von La Roche kennen und --- verliebt sich in sie. Doch auch sie war bereits vergeben und mit dem Kaufmann Peter Anton Brentano verheiratet, mit welchem Goethe sich aufgrund der Umstände stritt.

Diese Begebenheiten veranlassten Goethe „Die Leiden des jungen Werther“ zuschreiben,
gerade mal 4 Wochen dauerte seine „Generalbeichte“ die er im Frühjahr 1774 abschloss.

Goethe an den Komponisten Carl Friedrich Zelter 1815
„Daß alle Symptome dieser wunderlichen, so natürlichen als unnatürlichen Krankheit auch einmal mein Innerstes durchrast haben, daran lässt Werther wohl niemanden zweifeln. Ich weiß noch recht gut, was es mich damals für Anstrengungen kostete, den Wellen des Todes zu entkommen...“

Weiters finde ich interessant welches „Fieber“ Goethe bei seinen Lesern ausbrechen lies.
Es gab die Werther Mode (blauer Frack, gelbe Weste, Filzhut, ungepudertes Haar) und Werther Merchandise (Tassen, Keksschalen,..) und manch einer stürzte sich, mit „Werther“ in seiner Brusttasche, in den Tod.

So genug schwadroniert.
Gefundene Fehler könnt ihr behalten. b°

Johann Wolfgang Goethe - Die Leiden des jungen Werther - L'ATUR° 11.02.2008



11.02.2008 first L'ATUR°


° Johann Wolfgang Goethe -
Die Leiden des jungen Werther °



Ausgangs- und Mittelpunkt
der Diskussion war
der Brief "Am 16.Junius."